Gottfried Haufe

Politik in Watte gepackt

Draußen Schnee im Mai. Drinnen nicht.
Auftakt in die sechsstündige Veranstaltung.
Die Fotografin will eher hinter der Kamera stehen.
In den Expert*innengesprächen sind wir den Wahlen auf den Grund gegangen.
"Politik in Watte gepackt"
ist eine Kulturveranstaltung
mit politischem Appellcharakter.

Prodemokratisch eingestellt zu sein
reicht nicht aus,
um eine informierte Wahlentscheidung
auf kommunaler und europäischer Ebene zu treffen.

Aus diesem Grund habe ich
am 4. Mai 2019
"Politik in Watte gepackt"
auf die Beine gestellt und moderiert:

Eine Kulturveranstaltung mit politischem Appell,
die Lust machen sollte,
sich mit den anstehenden Wahlen
und den zu wählenden Gremien zu beschäftigen.

Synergieeffekte zwischen
(kommunaler) Kultur und Politik nutzen.

Es hat wunderbar geklappt.
Hier das Gespräch mit Frank Zimmermann von der Badischen Zeitung zur Kommunalwahl.
Soulige Musik von Maria Hanna und ihrer Band.
Insgesamt waren im Laufe des Tages rund 300 Leute da. Fantastisch.
Ein klassisches Bild auf solchen Veranstaltungen: Danny McClelland und seine Gitarre.
Lisa Supertramp und die Loop Station. Der Renner.

Im Rahmen von Gesprächen mit Expertinnen
aus Politik- und Geschichtswissenschaft
und einem Journalisten der BZ
haben wir die anstehenden Kommunal- und Europawahlen beleuchtet.

Die Landeszentrale für politische Bildung Freiburg (LpB) hat mit einem wunderbar interaktiven Infostand inklusive Kommunal-O-Mat und Europawahl-O-Mat
die Leute auf die Wahlen vorbereitet.

Für die Kunst haben
Danny McClelland,
Maria Hanna,
Tobias Becker,
Lisa Supertramp,
Lukas Mak
und ich
mit Musik, Lesung und Kabarett gesorgt.

So haben wir Politik in Watte gepackt.
Maria hat offenbar gute Laune.
Lukas Mak hat viel Unsinn im Kopf.
Das Gespräch mit der Historikerin Dr. Christina Schröer zur Europawahl.
Lukas singt warm und weich.
Vorbereitung für den Schlussakt: Eine Tierfabel mit 10 Sprechrollen.
Das Expertingespräch mit der Politikwissenschaftlerin Anna Starkmann.
Ein literarischer Beitrag von mir: Ein Text von Kurt Tucholsky.
Mal kurz sitzen bei all dem Gerenne.
Der größte Dank geht an die LpB,
das Seminar für
Wissenschaftliche Politik
und das Historische Seminar
der Uni Freiburg,
das Café POW für die Hilfe
bei der Organisation und Durchführung,
Julia für die wunderbaren Bilder
und natürlich
ganz besonders allen
Künstlerinnen und Künstlern
für ihr Engagement.

Und noch mehr freue ich mich
über den sehr großen Zuspruch und Anklang,
den die Veranstaltung gefunden hat.
Machen wir wieder.

Fotos und Video: Julia Bernard.
Altersschnitt eher in den 20ern. Aber auch ältere Semester vor Ort.
Ein wunderschöner Ort für sowas, der Baumraum des Grünhofs.
Ein Tee wartet auf seine Betreuerin.
John der Techniker tanzt mit den Kabeln.
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